15.06.2008 / Bottrop / judo-NRW

 Regionalliga der Männer
JC 66 Bottrop schlägt Dortmund mit 4:3 und schafft ein Unentschieden gegen Absteiger der 2. Bundesliga JKG Essen

 

Riesen Stimmung im Dojo der Dieter-Renz-Halle. JC 66 Bottrop begrüsste am 2. Kampftag der Regionalliga der Männer die Judokas des Dortmunder BSC und der JKG Essen. Im ersten Bottroper Durchgang gegen Dortmund verlor Edilov unmittelbar nach 2:54 Minuten per IPPON gegen Gethoff. Malte Peters glich den Rückstand ebenfalls mit einer IPPON-Wertung gegen Fabian Binder aus. Der JC´ler Lars Haarmann fand sich gegen van Gennip überhaupt nicht zurecht und gab den Kampf nach 4:42 Min an die Dortmunder verloren.
2 Shidos brachte die Klasse +100kg mit den Akteuren Lowitz und Kamga, der nach 2:11 Min den entscheidenden IPPON zum 3:1 für Dortmund brachte. Doch dann trumphten die Bottroper auf. Drei IPPON-Siege in Folge durch Marcel Gosens, Marc Kühlkamp und Dominik Gosens lieferten den erhofften Sieg mit 4:3.

Die JKG Essen hatten ihren ersten Kampf gegen Dortmund bereits souverän mit 4:2 (40:20) gewonnen. Nun ging es gegen den JC 66. Edilov verlor wiederum den Auftaktkampf dieser Begegnung, nach dem Wismann die zweite Waza-Ari-Wertung für Essen verbuchen konnte. Malte Peters war wiederholt siegreich, diesmal gegen den Essener Adrian Lorenz nach nur 59 Sekunden. Marc Kühlkamp und Pascal Wasin zeigten dem zahlreich erschienenen Publikum, dass es auch ein Unentschieden gibt, während Carsten Lowitz trotz Waza-Ari-Führung vollkommen unnötig den Kampf durch einen perfekten Armhebel des Esseners an Sascha Wasin abgeben musste. 2:1-Führung für die Essener Gäste.
Marcel Gosens verkürzte in der Klasse -73kg mit Waza-Ari gegen Markus Zalucki (2 Koka, 2 Yuko) auf 2:2. Nach seinem schmerzlichen Punkteverlust gegen Dortmund besann sich Lars Haarmann endlich wieder seiner Judo-Fähigkeiten und "knallte" Jens Schäfer nach 3:49 Min durch einen technisch tollen Ausheber auf die Tatami. Stand 3:2 für den JC 66. Domink Gosens war dann wiederum vom Judopech verfolgt. Dem JKG´ler Maik Rohrhoff gelang nach anfänglicher Yukoführung nach 2:50 der entscheidene IPPON zum 3:3 mit einer Unterbewertung von 30:27 für Essen. Insgesamt war tolles Judo zu sehen, nur den Kaffee und den Kuchen hat man im Dojo vermisst.
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